Terroir oder Rebe?

SENSORIK Professor Ulrich Fischer definiert den Terroir-Begriff umfassend. Aber das Wichtigste bleibt doch der Weinberg. Ist der Boden, auf dem die Rebe wächst, im Wein schmeckbar? Eine Frage, an der sich unter Weinliebhabern zuweilen intensive Diskussionen entspinnen.

Über das Thema Terroir sprachen die Redakteure des Wiesbadener Tagblatts mit Ulrich Fischer, Professor für Oenologie und Sensorik, am Weincampus Neustadt/Weinstraße. Das ganze Interview findet sich unter folgendem Link:

http://www.wiesbadener-tagblatt.de/vermischtes/leben-und-wissen/einzigartiger-geschmack-und-cleveres-marketing_18036399.htm

Durchbruch bei Herbiziden – Glyphosat-Ersatz aus Bayern

Alternativen für Glyphosat im Weinbau? Das Unkrautvernichtungsmittel Glyphosat ist umstritten, es steht nach wie vor im Verdacht krebserregend zu sein. Viele Weinbauern halten es für notwendig. In Bayern wird es auf etwa 4.000 Hektar Rebfläche eingesetzt. Forscher testen schon einige Alternativen zu Glyphosat.

Kälteeinbruch und Frostschäden

Der Kälteeinbruch um Ostern hat in vielen Wein- und Obstanbaugebieten zu schweren Frostschäden geführt. Hier sind einige beispielhafte Artikel aus dem Netz:

Frankreich:

Österreich:

Deutschland:

 

Deutschland: Weißwein dominiert

Unter deutschen Qualitätsweinen dominiert der Weißwein bei Weitem. Rund 7,5 Mio. Hektoliter Wein wurden im vergangenen Jahr bundesweit erfolgreich zur Weinprüfung angemeldet. Hinsichtlich der Qualitätsstufen fällt der Löwenanteil der eingereichten Weine auf Qualitätsweine (90%). Kabinettweine machen 5% aus, Spätlesen 4%. 0,7% waren Auslesen, 0,1% Beeren- und Trockenbeerenauslesen sowie Eiswein. Genaue Zahlen vgl. Schaubild:

Quelle: der deutsche Weinbau, 5/2017

Neue Weinsorten zugelassen

Neue Sorten im deutschen Weinbau zugelassen:  Die Sorte Goldmuskateller ist saatgutrechtlich zugelassen. Seit dem 20. Februar 2017 sind die Rebsorten Goldmuskateller und Rosenmuskateller vom Bundessortenamt saatgutrechtlich zugelassen. Damit werden diese Sorten auch in allen rheinland-pfälzischen Anbaugebieten für die Herstellung von Qualitätswein zugelassen. Für ihren Anbau ist kein Versuchsantrag mehr zu stellen und die Pflanzfläche ist nicht mehr begrenzt. Für Betriebe, die diese Rebsorten im Rahmen eines Anbaueignungsversuchs gepflanzt haben, entfallen ab dem Erntejahr 2017 alle mit der Versuchsgenehmigung verbundenen Auflagen. (Quelle: ddw)