Besondere Vorsicht bei Bioweinen ab Jahrgang 2016!

Bitte beachten Sie, dass durch die extreme Feuchtigkeit im Frühjahr 2016 ein extrem hoher Befall an Oidium (Mehltau) in vielen Weinbergen festgestellt werden musste. Winzer, die bisher biologisch arbeiteten, waren gezwungen mit dem einmaligen Einsatz von Fungiziden die Ernte vor einem Totalausfall zu schützen.
Das Französische Landwirtschaftsministerium hat die betroffenen Winzer doppelt bestraft. Die Bio – Zertifaktion wurde für diesen Jahrgang nicht erteilt. Die Folgejahrgänge  können auch nicht mit dem BIO Etikett versehen werden, da sich die Weingüter rechtlich wieder in Umstellung zum Bioweinanbau befinden. Frühestens ab der Ernte  2019 ! kann wieder ein Biosiegel vergeben werden.
Das kann das unvermeidliche Aus für viele seriöse Weine & Champagner im Bio-Handel bedeuten. In Deutschland wurde die Problematik elegant umgangen. Alle Biobetriebe in Rheinland-Pfalz haben bei einem Großversuch zum Einsatz von Kaliumphosphonat teilgenommen. Diese Betriebe können die Trauben des Jahrgangs 2017 wieder als ökologisch erzeugte Produkte vermarkten.

Ökowein in Gefahr

In vielen Gegenden Europas kämpfen Winzer nach dem starken Regen der vergangenen Monate gegen einen Pilzbefall ihrer Weinberge. „In Rheinhessen und im Rheingau drohen bei Ökowinzern wenige Wochen vor Beginn der Weinlese Totalausfälle“, sagte der Vorsitzende des Verbandes ökologischer Weinbau „Ecovin“ in Oppenheim, Andreas Hattemeer. Eine erfolgreiche Bekämpfung des Befalls durch falschen Mehltau scheiterte vor allem an EU Bestimmungen. Lange bewährte Mittel aus dem Bioweinbau dürfen von Bio-Winzern heute nicht mehr genutzt werden. (Quelle: Sudwest Presse)

Nachrichten im Juni

1.06: Neu im Sortiment
Domaine Gardies, Millères Rosé Côtes du Roussillon 2015 (BIO):
Biowein der Extraklasse, Helles Rosa, im Duft verführerische Waldfrucht und Würze, fein, anregend. Einer der großen Rosés Frankreichs. Lagerpotential : 2 Jahre und mehr. Revue du Vin de France 2016 ** (2 Platzierung nach Gauby).Gerne sende ich Ihnen weitere Informationen und Musterflaschen. Weitere Infos unter: http://walkerwein.com/weingueter/gardies/

1.06: Champagner gegen Demenz
Neue Untersuchungen der University of Reading (GB) zeigen, dass der genuß von 2-3 Gläsern Champagner in der Woche dem altersbedingten Gedächtnisverlust entgegenwirken und das Auftreten von degenerativen Hirnerkrankungen, wie etwa demenz, verzögern kann. So sollen die Phenolverbindungen im Champagner das räumliche Gedächtnis verbessern können, indem sie Signale im Hippocampus und Kortex modellieren. Die Phenolverbindungen haben den Forschern zufolge auch einen positiven Einfluß auf eine Reihe von Proteinen, die zur Leistungsfähigkeit des Gehirns beitragen. Quelle: Der Deutsche Weinbau, 8/2016.