Amazon und Ebay sollen für Steuerbetrüger haften

Weil Onlinehändler ihre Umsatzsteuer nicht abführen, entsteht dem Bund ein Schaden von Hunderten Millionen Euro. Nun sollen große Verkaufsportale für etwaige Verstöße ihrer Nutzer haftbar gemacht werden. Internetkonzerne wie Amazon und Ebay sollen in Deutschland künftig haften, wenn bei Verkäufen über ihre Plattformen die Umsatzsteuer unterschlagen wird. Die Betreiber seien dafür zuständig, dass die gesetzlichen Vorschriften eingehalten würden, heißt es in einem der Nachrichtenagentur Reuters vorliegenden 15-seitigen Bericht, den die Steuer-Abteilungsleiter der Finanzministerien von Bund und Ländern in dieser Woche vereinbart haben. Die neuen Regeln sollen sich demnach an den Vorschriften in Großbritannien orientieren.

Mehr dazu in Spiegel Online unter folgendem Link:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/amazon-und-ebay-sollen-fuer-steuerbetrug-beim-online-handel-haften-a-1178404.html

Bisher ältester Hinweis auf Weinkultur entdeckt

„Anbau und Genuss von Wein sind älter als bisher gedacht. In Georgien haben Forscher Hinweise auf die bisher älteste Weinkultur gefunden: Auf dem Gebiet des heutigen Georgien wurde bereits vor 7800 bis 8000 Jahren Weinbau betrieben. Weinspuren an Tongefäßen, die in den vergangenen Jahren dort gefunden wurden, lassen die Forscher darauf schließen…“

Onlineartikel auf Spiegel Online und Spektrum der Wissenschaft unter folgendes Links:

Sorgen über die neue Herkunft Vin de France der Winzer im Burgund

Die Burgunder Winzer, Erzeuger von Prestigeweinen, sind besorgt über die Pläne zur Einrichtung der Kategorie „VIN DE FRANCE“. Es handelt sich um Weine der Einsteigerklasse ohne geographische Angabe, die früher als „Tafelweine = Vin de Table“ bekannt waren.

Besteht die Gefahr einer „Verwirrung der Verbraucher“?
Nach Angaben des Bureau Interproffessionel verzeichnete die Region 2017 „eine sehr starke Nachfrage nach Pflanzungsrechten“ für „französische Weine“. Dies veranlasste den Rat für Weinbaugebiet (der Burgund, Beaujolais, Savoyen und Jura vereint), den Staat am Montag in einer Stellungnahme um eine drastische Einschränkung der Genehmigungen für diese Pflanzungen im Jahr 2018 zu ersuchen. Der Präsident des Verbandes der Weinerzeuger von Burgund (CAVB) Jean-Michel Aubinel ist besorgt über einen möglichen „Missbrauch des Bekanntheitsgrades“. Er fürchtet „einige Verwirrung unter den Verbrauchern“.

Wird es eine „massive Entwicklung der Weinproduktion ohne Appellation“geben?
„Wenn die Vorschriften einen starken Schutz des Wortes „Burgund“ oder eines anderen Bezeichnungswortes auf dem Etikett erlauben, verbietet es nicht seine Verwendung, ein Unternehmen auf dem rückseitigen Etikett zu finden“, fügt das Burgundische Weinbüro (BIVB) hinzu. „Die größte Befürchtung ist eine massive Entwicklung einer Weinproduktion ohne Appellation, ausgehend von Rebsorten der Appellationszone“, präzisiert die BIVB.

„Es geht darum, der Industrie Zeit zu geben, eine ernsthafte Debatte über dieses Thema zu führen „, so Jean-Michel Aubinel abschließend.

Quelle und Originaltext in französischer Sprache:
http://france3-regions.francetvinfo.fr/bourgogne-franche-comte/bourgogne-pourquoi-arrivee-vins-france-inquiete-viticulture-1354889.html